Sangría – und sonst? Der Spanien-Podcast

Wie geht Spanien mit seinem Kolonialerbe um?

Episode Summary

Etwa 485 Millionen Menschen weltweit haben Spanisch als Muttersprache. Damit ist die Sprache die zweithäufigste der Welt – und das ist ein Erbe der Kolonialisierung. Nach dem Cristopher Kolumbus im Auftrag der spanischen Krone einen neuen Seeweg nach Indien suchte und auf einen in Europa unbekannten Kontinent stieß, gerieten weite Teile von Mittel- und Südamerika bis ins 19. Jahrhundert unter spanische Herrschaft. Die Beziehungen zwischen Spanien und seinen ehemaligen Vize-Königreichen in Übersee sind wechselreich und bestimmen auch in Madrid immer wieder die politische Debatte. Deswegen fragen wir heute: Wie geht Spanien mit seinem Kolonialerbe um?

Episode Notes

Die Episode im Überblick:

02:15 Unsere Newskategorie: Was Spanien bewegt

05:07 Realitätsabgleich: Mit was wir uns so beschäftigt haben

08:27 Was hat Madrids Regionalpräsidentin in Mexiko gemacht?

13:40 Die politischen Nachbeben der Mexikoreise

15:21 Wie alles begann: Kolumbus, die katholischen Könige und der neue Kontinent

23:56 Hat die Madrider Hardlinerin vielleicht doch Recht?

27:25 Wie blickt man in Lateinamerika auf die Kolonialgeschichte?

32:51 Mini-Exkurs: Die Stipp-Visite der Welser in Venezuela

35:27 Unser Kulturkompass: Hacer las Américas

37:58 Softpower-Kolonialisierung: Bad Bunny und Co.

39:34 Von der Popkultur zur Hochkultur: Museen und öffentlicher Raum

42:10 Und worum geht's beim nächsten Mal?